Italien/Ravenna – Im Jahre 2005 wurde die FIFA Organisator für die Beachsoccer-Weltmeisterschaften. Es wurden weiterhin jährlich die Weltmeisterschaften abgehalten. Nach der Beachsoccer-Weltmeisterschaft 2009 in Dubai wurde der 1-Jahres-Rhythmus verlassen. Die folgenden Weltmeisterschaften werden von nun an alle 2 Jahre abgehalten, damit auch auf kontinentaler Ebene der kontinentale Sieger in einem Turnier ermittelt wird.
Bei den Partien der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft wird die dreiminütige Pause zwischen den einzelnen Spielabschnitten ganz schlicht als Drittelpause bezeichnet. In dieser Drittelpause wird mit Musik, Animation und vor allem auch den Cheerleaders eine tolle Atmosphäre geschaffen.
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Die Tänzerinnen trainieren ebenso diszipliniert wie die Spieler selbst. “Wir sind dreimalige Meisterinnen”, erklärt Vanessa, die Koordinatorin der acht Tänzerinnen von Personal Plus, in Ravenna lächelnd. “Unsere Kompanie hatte 2008 in Marseille ihren ersten Auftritt, und seitdem werden wir zu europäischen Beach-Soccer-Veranstaltungen eingeladen. 2009 wurden wir nach Dubai eingeladen, und jetzt sind wir hier : )”.
Choreographien für eine so hochkarätige Veranstaltung einzustudieren ist nicht einfach. Cheerleaders wie die in Ravenna, müssen hart trainieren. Arlene, Idaira, Marta, Omayra, Patrícia, Raphaella, Vanessa und Yamiley treffen sich durchschnittlich acht Stunden pro Woche zum Training, um die unterschiedlichen Tanzeinlagen, die sie im Laufe des Tages präsentieren, müssen im Detail sitzen. Die Gruppe hat ihren Sitz auf den Kanarischen Inseln.

“Einmal abgesehen von allem anderen, ist es auch ein himmelweiter Unterschied, ob man auf festem Untergrund, bei Indoor-Veranstaltungen oder auf Sand tanzt. Das ist in etwa mit dem Unterschied zwischen der Rasenvariante des Fussballs und Beach Soccer zu vergleichen. Die Anforderungen an die Spieler sind auch ganz unterschiedlich”, erklärt Vanessa. “Glücklicherweise haben wir auf den Kanaren das ganze Jahr lang gutes Wetter, und an Stränden zum Trainieren mangelt es auch nicht.”
Die Cheerleaders haben mit ihrem Talent und ihrem hübschen Erscheinungsbild sicherlich einen großen Beitrag zur hervorragenden Atmosphäre im Stadio del Mare geleistet. Gleichzeitig haben sie selbst aber auch dieses besondere Umfeld genossen. “Sagen Sie mal ehrlich, was wären die Pausen ohne uns? Einige Minuten Langeweile?”, scherzt die Koordinatorin der Gruppe. “Aber alles hat seine zwei Seiten: Hier dabei zu sein, inmitten so vieler begeisterter Leute, das ist für uns einfach toll. Die Fangemeinde bei Beach-Soccer-Turnieren unterscheidet sich von allen anderen. Der Fussball bewegt die Welt, und ein Bestandteil davon zu sein, ist etwas so Schönes, dass wir einfach immer weiter machen möchten.”
Fotos: Dean Mouhtaropoulos/Lars Baron FIFA/Getty Images
